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    Videoüberwachung an Glascontainerplätzen

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

     

    Laut Pressebericht vom 17.8. hat die Stadt Ehingen seit April an einem Ort, an dem ständig illegal Abfall entsorgt wird, äusserst erfolgreich eine Videokamera installiert.

    Mehrfach habe ich schon auf diese Möglichkeit hingewiesen, jedoch wurde dieses Ansinnen immer mit einer Absage beschieden.

    Ein besonderer Platz, von dem ich wöchentlich Beschwerden bekomme, ist der Glascontainerplatz direkt am Parkplatz am Wiblinger Friedhof. Von Möbel bis zu Lebensmitteln und vieles andere. Einige Bürger resignieren, manche machen ihrem Ärger Luft. Kein schöner Anblick wenn Beerdigungen stattfinden und der illegale Müll liegt da. Ein zweiseitiger Brief liegt auch den Entsorgungsbetrieben vor, aber es kann ja nicht sein, dass dort täglich abgeräumt wird. Die anfallenden Kosten trägt dann die Allgemeinheit.

    Es wäre doch so einfach, mal ein Exempel in Ulm zu statuieren, mit einer Solarzelle auf einem Mast in erforderliche Höhe eine Videokamera anzubringen.

                      Ich beantrage deshalb, meinen Vorschlag aufzunehmen, die Bürgerschaft würde es der Stadt Ulm danken. 

    Es wurde immer wieder argumentiert, dass dies verboten wäre, aber Ehingen liegt doch auch in Baden-Württemberg, dort ist es möglich. Bürgermeister Herr von Winning bestätigte anlässlich einer Sitzung am 18.4.2018, Maßnahmen gegen Müllsünder seien zwar durch Bußgelder festgelegt, jedoch sei es schwierig, einen auf frischer Tat zu ertappen.

    Mir ist bekannt, dass viele Städte das gleiche Problem haben. Es muss doch möglich sein, wenn auch in kleinen Schritten,  diesem Ärgernis beizukommen. Es wäre mal einen Versuch wert.

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.

    Helga Malischewski

     

     

     

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