• Valentinsempfang 2016 der FWG im Stadthaus

    Rede unseres Fraktionsvorsitzenden Reinhold Eichhorn

    Valentinsempfang 2016

     

    Meine Damen und Herren,

    Jahreswechsel sind immer eine willkommene Gelegenheit, um zu bilanzieren, zu vergleichen und Entwicklungen zu bewerten. Im vorigen Jahr habe ich bei unserem Valentinsempfang den Stellenwert von Ulm im Vergleich mit ähnlich großen Städten als „herausragend“ bezeichnet. Daran hat sich in den zurückliegenden zwölf, durchaus aufregenden Monaten, nichts verändert. Aufregend im Sinn von ungeheurer Betriebsamkeit, sichtbar natürlich, aber eben auch hinter den vielzitierten Kulissen, wo erst vieles geplant, beraten, beschlossen und so in die Wege geleitet wird.

     

    Ein Blick auf den Haushalt unserer Stadt genügt eigentlich schon für die Feststellung, dass wir mit unseren Projekten und Vorhaben zukunftsfähig ausgerichtet sind. Grundlagen dazu wurden in der Vergangenheit bereits mit Augenmaß geschaffen, um Probleme, die andere durchaus haben, gar nicht erst entstehen zu lassen. Fraglos trägt dazu die Wirtschaftsfähigkeit unserer Unternehmen bei, aber auch diese kommt nicht von ungefähr. Bei den Haushalts-Beratungen für 2016 konnten fast alle Anträge und Wünsche berücksichtigt werden. Nicht, weil es wenig gegeben hätte, sondern weil es die Ertragskraft erlaubt. Unser Haushalt weist ein Investitionsvolumen von 137 Millionen Euro auf. Eine gewaltige Summe, die noch an Bedeutung gewinnt, wenn man sich vor Augen führt, dass sie zum großen Teil schon finanziert sind.

    Gewaltige Brocken sind zu schultern: der Bau der Strassenbahnlinie 2 vom Schulzentrum Kuhberg bis zur Wissenschaftsstadt, die Sedelhöfe, die jetzt endlich realisiert werden können. Oder die Tiefgarage mit Passage am Bahnhof, die mit den Stimmen unserer FWG-Fraktion im Gemeinderat eine Mehrheit gefunden hat, beschlossen wurde und umgesetzt wird.

    Es ist für uns bis heute nicht nachvollziehbar, warum man an diese Stelle eine Hochgarage hätte bauen sollen, zumal gegenüber mit dem Deutschhaus schon eine steht. Man hätte ein Filetgrundstück geopfert, dessen Wert noch steigen wird, wenn die Schnellbahntrasse nach Stuttgart Realität sein wird – nach heutigem Baufortschritt wird das wohl im Jahr 2022 sein. Die Grundstücke rund um den Bahnhof gehören dann mehr zu den begehrtesten in Ulm.

     

    Dem Gemeinderat steht vermutlich im März eine Wohnungsbaudebatte bevor. Aus gegebenem Anlass, wobei damit nicht allein die Flüchtlinge gemeint sind. Es besteht in Ulm Wohnraumbedarf für einige Bevölkerungsschichten, sei es durch Zuzug oder soziale Veränderungen, die Flüchtlingssituation erhöht nur den Druck. Wohnungsbaudebatten hat es natürlich schon immer gegeben, und in Ulm tut sich auch einiges. Verwiesen sei auf das 2011 und 2012 beschlossene Wohnungsbauprogramm. Lindenhöhe und Lettenwald sind im Bau, Egginger Weg und Safranberg stehen an und nicht zu vergessen die Überplanung des Bereichs der ehemaligen Hindenburgkaserne. Man darf auf die Diskussion im Gemeinderat gespannt sein.

     

    Ebenso auf die Sportdebatte, die im ersten Halbjahr dieses Jahres noch zu führen sein wird. Ein von der Stadt beauftragtes Institut entwickelt derzeit für Ulm ein Sportkonzept. Und da gehört eine Bestandsaufnahme zwingend dazu. Ein erstes Ergebnis ist einer repräsentativen Umfrage bei Bürgerinnen und Bürger, bei Sportvereinen und maßgeblichen Institutionen zu entnehmen: nahezu übereinstimmend wird festgestellt, dass die Sportförderung der Stadt sowie das Angebot für sportliche Betätigung in den Vereinen die Noten gut bis sehr gut verdienen, ebenso übereinstimmend wird die Meinung vertreten, dass es zum Teil an Infrastruktur fehlt. Hallen- und Wasserflächen in erster Linie. Diese Dinge müssen in den Sportentwicklungsplan einfließen, der kontinuierlich weitergeführt und bei Bedarf angepasst wird. Unabhängig davon sind besondere Projekte in der Diskussion, die das Finanzierungsvolumen der normalen Vereinssportstätten-Förderung sprengt. Diese sind aus unserer Sicht das Sportzentrum des SV Jungingen, der Basketball Campus Orange, Sportopia der TSG Söflingen und der Sportpark SSV Ulm 1846. Es müssen außerhalb des normalen kommunalen Fördertopfes Möglichkeiten für die Finanzierung und Realisierung dieser Projekte gefunden werden.

    Ulm genießt einen ausgezeichneten Ruf als Sportstadt. Das soll so bleiben. Dazu gehören neben dem geregelten Betrieb in den einzelnen Sportarten auch die Ausrichtung von größeren Titelkämpfen. Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften gehören dazu, auch mal eine Weltmeisterschaft wie die in der Aerobic, oder – demnächst – das baden-württembergische Landesturnfest. Vom 28. bis 31 Juli erwarten wir an den vier Tagen in Ulm rund 15000 Teilnehmende und rund 100000 Tagesgäste: ein Fest der Bewegungs- und Mitmachkultur, zu dem ich Sie als Präsident des Turngaus Ulm heute schon ganz herzlich einlade. 1600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden, davon bin ich überzeugt, zusammen mit der Stadt und ihren Einrichtungen dafür sorgen, dass dieses Fest für alle positiv in Erinnerung bleibt.

     

    Im Jahr 2000 wurde in Ulm eine Bildungsoffensive gestartet, als Bildung zwar als wichtig, aber keinesfalls herausragendes Merkmal angesehen wurde. Ein wertvolles, nein, das wertvollste Gut, was heute allgemeingültiges Wissen ist. Mehr als 200 Millionen Euro haben wir in den 15 Jahren für Neubauten, Sanierungen und Modernisierungen ausgegeben. Standen gestern noch die beruflichen Schulen mit Neubauten auf dem Kuhberg und bei der Friedrich-List-Schule und große Sanierungsmaßnahmen im Vordergrund, so gilt es in den nächsten Jahren die Grundschulen zu fördern. Dem enorm gestiegenen Bedarf an Ganztagsbetreuung mit Mittagstisch muss Rechnung getragen werden. Dafür braucht es entsprechende Räume. Auch das gehört zu einer kontinuierlichen und gesunden Stadtentwicklung.

     

    Ich denke, wie sich Ulm in den zurückliegenden Jahren entwickelt hat, kann sich unter welchen Aspekten auch immer, sehen lassen. Mit der sogenannten Neuen Mitte hat die Stadt wesentlich an Attraktivität gewonnen, die einstige Schneise Neue Straße ist durch die Neubauten zu einem Verbindungsglied geworden im Stadtbild. Mit Bibliothek, Haus der Stadtgeschichte und Freizeitbad sind weitere neue Bauten entstanden oder mit großem Aufwand saniert worden. Die Multifunktionshalle ist erfolgreich im Betrieb, die Modernisierung des Theaters wird in absehbarer Zeit abgeschlossen sein und es wird dann bestimmt auch noch eine Lösung für eine Neubestuhlung geben. Die Wissenschaftsstadt auf dem Eselsberg wächst nicht nur an bebauten Räumen, sondern auch an weltweiter Anerkennung. Überregionale, allerdings meist fachspezifische Publikationen zeugen davon.

    Großprojekte wie die Sedelhöfe und Straßenbahn sind in der Realisierungsphase und werden mit ihrer Fertigstellung unserer Stadt zu weiterer Aufwertung und Aufmerksamkeit verhelfen.

    Ich bin davon überzeugt, auch die Händler in der Bahnhofstrasse werden davon profitieren.

     

    Es ist in den zurückliegenden Jahren sehr viel für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt getan worden.

    Das darf und muss bei aller Ulmer Bescheidenheit auch einmal deutlich gemacht werden.

    Dies alles unter der Regie eines Oberbürgermeisters, der in zwei Wochen auf eigenen Wunsch aus dem Amt scheidet: nach 24 Jahren geht die Ära unseres Oberbürgermeisters Ivo Gönner zu Ende. Eine Ära eines Mannes, der nicht nur in Ulm, sondern in der ganzen Bundesrepublik enorme Popularität, Respekt und Wertschätzung genießt. Lieber Ivo, ich halte jetzt keine Laudatio auf dich. Das wird in 14 Tagen, dessen darfst Du gewiss sein, angemessen gewürdigt. Aber ich möchte mich heute schon, und an dieser Stelle, im Namen der FWG-Fraktion und auch ganz persönlich, Dank sagen für die gute und stets vertrauensvolle Zusammenarbeit.

     

    Es gibt für uns keinen Grund, in unserem Tun nachzulassen und sich auszuruhen.

    Ganz im Gegenteil, wir sind weiter gefordert, neben vielen kleinen Dingen auch Großprojekte umzusetzen.

    Wir werden dies mit dem neu gewählten Oberbürgermeister Gunter Czisch vertrauensvoll fortsetzen, immer zum Wohle unserer Stadt.

     

    Sehr verehrte Gäste, die FWG-Fraktion hat, wie ich guten Gewissens behaupte, mit nachhaltiger und besonnener Politik über Jahre hinweg maßgeblich zur positiven Entwicklung unserer Stadt beigetragen. Dies wird auch in Zukunft nicht anders sein.

     

    Wir leben aber nicht auf einer Insel der Glückseligen, wie wir täglich in den Nachrichten verfolgen können. Mit Schrecken müssen wir zusehen, wie die Welt immer mehr aus den Fugen gerät. Kriegerische, religiöse und politische Konflikte in Ländern wie Syrien, Irak, Afghanistan oder einigen in Afrika sind Anlass für viele Millionen Menschen, ihre Heimat verlassen zu wollen. Viele haben dies schon in die Tat umgesetzt unter nicht selten unmenschlichen Bedingungen. Hunderttausende suchen auch bei uns Schutz und Aufnahme. Wir alle sind gefordert, den in Not befindlichen Menschen zu helfen und Solidarität zu bekunden. Wenn wir in Ulm bedeutend weniger Probleme haben als aus anderen Städten bekannt ist, ist das zum einen den vielen ehrenamtlich Helfenden zu verdanken, aber auch einer Stadtverwaltung, die von Anfang an die richtigen und notwendigen Entscheidungen getroffen hat.

    Aber es gibt eben nicht nur Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich bedingungslos dem Helfen verschrieben haben. Die Vielfalt für einen Gewinn halten. Es gibt auch nicht wenige, die sich Sorgen machen. Und da gilt es durchaus, zu differenzieren. Nicht jeder der sich vor Überfremdung fürchtet und eine Überforderung unserer Sozialsysteme sieht, ist gleich ein Rechtsradikaler. Ebenso ist nicht jeder, der vorgibt, politisch verfolgt zu sein, wirklich in einer solch misslichen Lage. Die Situation ist schwierig, keine Frage. Aber sie ist kein Grund für rechtsfreie Räume.

     

     

     

     

     

     

     

     

  • 118733_web_R_by_Maren Beßler_pixelio.de

    Heiter politischer Aschermittwoch bei der FWG

    Fasnet isch rom!

    Ulm`s freie Wähler laden ein:

    Heiter politischer Aschermittwoch

    Otto Schempp derbleckt, D´r Punker von Ulm Reinhard Kuntz,

    D`Seflinger und vieles mehr.

    Für ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt.

    Wir sehen uns am 10. Februar ab 19.30 Uhr im Pfarrheim Söflingen, Harthauser Straße 36.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Bildrechte by Maren Beßler/ pixelio.de

  • heinz-buschkowsky_mw1

    Valentinsempfang der FWG am 14.02.2016

    Herzliche Einladung zum Jahresmpfang der FWG Fraktionsgemeinschaft im Ulmer Gemeinderat.

     

    Für unseren traditionellen Valentinsempfang am 14. Februar 2016 um 11.00 Uhr haben wir einen interessanten Gastredner gewinnen können:

     

    Heinz Buschkowsky, 14 Jahre lang Bezirksbürgermeister in Berlin-Neukölln, einem Stadtteil mit hohem Migrationsanteil.

    Buschkowsky ist als ein Politiker bekannt geworden, der soziale Probleme zum Zentrum seiner öffentlichen Stellungnahmen gemacht hat.

    Sein Thema ist “ Das Deutschland von Morgen “

    Ein hochaktueller Vortrag in diesen Tagen, nach den Ereignissen von Köln.

     

    Erleben Sie einen interessanten Vormittag mit uns.

    Wir freuen uns auf Sie !

  • UVL_ULM_1_BÜHLER_(UVL-511)

    Vortrag von unserem stellv. Landesvorsitzenden Gerhard Bühler

    Gerhard Bühler hielt vor den Freien Wählern aus Eberbach einen Vortrag über interkommunale Zusammenarbeit.

    Die Rhein-Neckar-Zeitung hat darüber berichtet  Presseartikel lesen

  • Reinhold Eichhorn

    Wer Erfolg hat, hat auch Neider

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    unsere Fraktionsgemeinschaft schreibt schon seit vielen Jahren Artikel für die jeweiligen Stadtteilzeitungen. In letzter Zeit haben wir mit Bedauern feststellen müssen, dass unsere Artikel, nicht wie von uns eingereicht, in den Aussagen verändert wurden. Sicher stellen die Artikel nicht unbedingt die Meinung der Redaktionen dar, sondern die Ansicht der Verfasser. Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut, das unbedingt zu beachten ist. Wir werden in naher Zukunft Gespräche mit den Verantwortlichen führen, damit diese Unsitte unterbleibt.

    Hier nun der Orginalartikel unseres Fraktionsvorsitzenden Reinhold Eichhorn für den “ Söflinger Anzeiger “

    Die Freien Wähler in Ulm und insbesondere unsere Unabhängige Wählervereinigung Söflingen, hat sich in den letzten 25 Jahren, so lange bin ich Mitglied im Ulmer Gemeinderat für die UWS, noch nie über andere Fraktionen in den Medien ausgelassen.
    Heute nehme ich 2 Anträge der Fraktion der „Grünen“ zum Anlass unsere Zurückhaltung mit öffentlichen Äußerungen zu brechen.

    Antrag 1 der „Grünen“: Budgetplanung Grimmelfingen
    Die FWG-Fraktion unterstützt die Anliegen der Grimmelfinger. Dies haben wir auch mit einem Antrag an die Verwaltung zum Ausdruck gebracht.
    Die „Grünen“ ärgern sich über unsere Aktivitäten gewaltig, wie in ihren Veröffentlichungen zu lesen ist. Wir aber nehmen mit Freude zur Kenntnis, dass unsere Arbeit durch diesen Antrag gewürdigt wird.
    Allerdings zweifeln wir an der Ernsthaftigkeit dieses Antrages, der hier im Original wiedergegeben ist:
    „Wir beantragen daher, die Vertretung der Ortschaft Grimmelfingen auf die Tagesordnung zu setzen. In unseren Augen gibt es 3 Optionen: Anerkennung des Bürgervereins als formelle Vertretung der Ortschaft, Schaffung einer RPG oder die Schaffung eines gewählten Ortschaftsrates samt Ortsvorsteherin/Ortsvorsteher. Das würde die FWG bzw. die unabhängige Wählervereinigung Ulm-Söflingen e.V. von ihrer selbstauferlegten Bürde der Grimmelfinger Exklusivvertretung entlasten.“
    Für uns ist dies keine Bürde, sondern eine Selbstverständlichkeit für alle Bürger unserer Stadt da zu sein.
    Über die Schaffung einer Vertretung für Grimmelfingen, darüber kann man am Ratstisch durchaus diskutieren.
    Wie wir, die unabhängige Wählervereinigung Söflingen arbeiten, dies lassen wir uns von keiner Partei, schon gar nicht von den „Grünen“ vorschreiben.

    Antrag 2 der „Grünen“: Modulbauten für Flüchtlinge in Böfingen und Wiblingen
    Hintergrund dieses Antrages ist der Beschluss, dass in Wiblingen statt der 72 Flüchtlinge jetzt ca.110 Flüchtlinge untergebracht werden können.
    Hier der entscheidende Absatz dieses Antrages im Wortlaut:
    „am Standort Eschwiesen (Anmerkung: Wiblingen) muss es aus unserer Sicht zwingend bei 72 Plätzen bleiben, auch weil die Unterbringung auf 4,5qm je Person hart an der Grenze des Menschenwürdigen ist und nur im absoluten Ausnahmefall erfolgen sollte.“
    Die „Grünen“ ignorieren, dass wir zur Zeit 1020 Flüchtlinge in Ulm haben und die Prognose sagt, dass die Anzahl der Flüchtlinge, Mitte 2016, auf über 1800 steigen wird.
    Sie ignorieren ferner, dass 120 Personen in der Keplerturnhalle untergebracht sind und in der Meinlohhalle 80 Personen mindestens für ein halbes Jahr dort untergebracht sind.
    Solche Anträge sind in meinen Augen reiner Populismus und dienen nicht zur Lösung der Probleme.

    An dieser Stelle möchte ich nochmals auf unseren Aschermittwoch 2016 hinweisen:
    Mittwoch, 10.2.2016 im Pfarrheim an der Harthauserstrasse um 20 Uhr „heiter, politischer Aschermittwoch der Freien Wähler.

    Reinhold Eichhorn

  • UL_WWG_Malischewski

    Keine Befangenheit bei Neubau des Pavillons der Familienbildungsstätte

    Befangenheit im FB Stadtentwicklung, Bau und Umwelt
    Neubau eines Pavillons Familienbildungsstätte Ulm e.V.

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

    der Ordnung halber darf ich Ihnen mitteilen, dass anlässlich des TOP § 277 zur Sitzung am 29.9.2015 keine Befangenheit meinerseits vorlag.

    Die Zentralstelle/Recht hat mir dies mit Schreiben vom 25.11.2015 mitgeteilt. Ich bin schon seit vielen Jahren im erweiterten Vorstand, wie übrigens andere Kolleginnen auch. Wie der Befangenheitsantrag am Montag, 28.9.2015 zustande kam, ist mir bis heute unerklärlich.

    Den Beschluss werde ich nicht anfechten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Helga Malischewski

  • 655299_web_R_B_by_Erich Westendarp_pixelio.de

    Baustellenkümmerer

    Bildrechte by Erich Westendarp/ pixelio.de

     

     

    Baustellenbeauftragte für den Straßenbahnausbau

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

    als Aufsichtsräte der SWU erfahren wir am 12.11.2015 aus der Presse, dass zwei Baustellenbeauftragte als Kümmerer engagiert wurden. Diese haben bereits ihren Dienst angetreten.

    Es befremdet uns, dass man diese Maßnahme aus der Presse erfahren muss. Deshalb unsere Anfragen:

    Wer bestimmte die Personalie?
    Wurde diese Dienstleistung ausgeschrieben?
    In welchem Zeitrahmen soll alles stattfinden?
    Wer schafft das Info-Mobil an?
    Wie hoch belaufen sich die Gesamtkosten für
    dieses Engagement?
    Für eine zeitnahe Beantwortung bedanken wir uns.

    Mit freundlichen Grüßen

    Gerhard Bühler                           Reinhold Eichhorn

     

    Gerhard BühlerReinhold Eichhorn

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    Sportpark Nord

    Antrag zum
    Sportpark Nord – Rasenspielfeld mit Funktionsgebäude

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
    am 17.09.2015 stellte das Amt Ulm für Vermögen und Bau Baden Württemberg den Antrag auf Baugenehmigung im vereinfachten Verfahren für ein Rasenspielfeld mit Gerätehaus auf dem Gelände des geplanten Sportparks Nord bei der Halle Nord in Lehr. Am 30.09.2015 wurde das Vorhaben im Rahmen der Anhörung dem Ortschaftsrat Lehr bekannt gemacht.

    So sehr verbesserte Sportmöglichkeiten für die Angehörigen und die Studierenden der Universität zu begrüßen sind, so lässt die vorliegende Planung für diesen Teilbereich des Sportparks doch wesentliche Aspekte vermissen:

    – Im Antrag fehlt jede Planung zur Infrastruktur im Sanitär- und Versorgungsbereich. Die Toiletten, Duschen und Umkleideräume in der Halle Nord aber sind nur für den Hallenbetrieb ausgelegt und ausreichend. Darüber hinaus werden die Kosten für deren Unterhalt von der Universität nur zu dem Anteil getragen, der ihrer Hallennutzung, nicht aber einer erweiterten Nutzung entspricht.
    – Obwohl die Parksituation an der Halle Nord schon aktuell sehr angespannt ist, sind in der vorliegenden Planung keine Stellplätze für die neue Anlage vorgesehen.
    – Ein schlüssiges Nutzungskonzept der Universität, das den erheblichen Flächenverbrauch mit dem Spielfeld von 105 m x 68 m zuzüglich großzügiger Außenanlagen rechtfertigt, liegt nicht vor. Von Seiten der umliegenden Ortschaften besteht kein Bedarf für ein weiteres Rasenspielfeld.
    – Es ist nicht erkennbar ob beabsichtigt ist, mit der weiteren Planung des Sportparks die aufgeführten Mängel zu beheben. Auch bestehen Zweifel daran, ob die Planung mit der aktuell laufenden Sportentwicklungsplanung der Stadt abgestimmt ist.

    Die Unterzeichnenden aus der FWG-Fraktion stellen daher hiermit den Antrag, vor Beschlüssen zu dem beantragten Rasenspielfeld mit Funktionsgebäude ein Gesamtkonzept zum gesamten Sportpark Nord zu erstellen und dabei die Ergebnisse der Sportentwicklungsplanung zu berücksichtigen.
    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Gisela Kochs      Gerhard Bühler
    Reinhold Eichhorn      Hanni Zehendner

     

     

     

    Bildrechte: Rainer Sturm/ pixelio.de

  • 661001_web_R_K_by_Wolfgang Dirscherl_pixelio.de

    Unser Antrag für gesunde Luft zum Atmen in Ulm

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

     

    der sog. „Dieselgate“-Skandal um manipulierte Stickoxid-Werte dieselbetriebener VW-Fahrzeuge rückt die NOx-Emissionen wieder vermehrt in die öffentliche Wahrnehmung.

    Wir fordern die Stadtverwaltung auf, für sämtliche dieselbetriebenen Fahrzeuge im Fuhrpark der Stadt Ulm und ihrer Töchter, ins besonders der SWU, zeitnah die tatsächlichen NOx-Werte, unter Ausschluss aller Manipulationen durch Hersteller-Software, zu ermitteln.

    Wir fordern weiter die Stadtverwaltung auf, für sämtliche dieselbetriebenen Fahrzeuge im Fuhrpark der Stadt Ulm und ihrer Töchter, ins besonders der SWU, vermehrt erdgas-, wasserstoff- u. batteriebetriebene Alternativen bei der Wiederbeschaffung zu berücksichtigen.

    Die Vergabe sollte nicht nur nach ökonomischen, sondern in Zukunft auch dezidiert nach ökologischen Gesichtspunkten unter Zuhilfenahme einer Entscheidungsmatrix mit hoher Punktzahl für die Vermeidung toxischer Emissionen erfolgen.

    Die Gesundheit unserer Bürger darf nicht durch vermeidbare Emissionen städtischer Fahrzeuge gefährdet werden.

    Mehrere deutsche Städte haben bereits erfolgreich PKW u. Busse mit diesen alternativen, nahezu stickoxidfreien Antriebssystemen im Einsatz. So sind z.B. in Augsburg sämtliche 102 ÖPNV-Busse mit umweltfreundlichem Erdgasantrieb ausgestattet.

    Eine Gegenüberstellung der Gesamtmasse jährlicher NOx-Emissionen aller städtischen Fahrzeuge mit den bereits erprobten Erdgas-Alternativen wäre hilfreich, um auch bei den vielen privaten und gewerblichen PKW- u. LKW-Nutzern Werbung für diese umwelt- und menschenfreundliche Technologie zu machen und bei allen Nutzern und Investoren den Umstellungsprozess zu beschleunigen.

    Erdgas-Tankstellen sind bundesweit, auch in Ulm und Neu-Ulm, verfügbar und unsere kommunalen Stadtwerke würden direkt von einem gesteigerten Absatz profitieren, im Gegensatz zum derzeit vorherrschenden Diesel- und Benzinabsatz, der allein den Energie-Multis (Exxon, Shell etc.) zu Gute kommt.

    Erdgas (Methan, CH4) verbrennt nahezu ohne Stickoxide und hat unter allen fossilen Energieträgern den geringsten CO2-Ausstoß.

    Im Unterschied zu allen Batteriefahrzeugen stimmen bei Erdgasfahrzeugen auch die Reichweiten, d.h. diese Fahrzeuge sind absolut alltagstauglich und werden in Ulm z.B. schon von Taxi-Unternehmen, Spediteuren u. Apotheken eingesetzt.

    Neue Konzepte wie power-to-gas (Kombination von Photovoltaik und Methansynthese) sind bereits erprobt, funktionieren und erlauben eine echte Kohlenstoff-Kreislaufwirtschaft, d.h. aus CO2 wird mithilfe der Sonne wieder CH4 (Erdgas) siehe z.B. das AUDI-e-Gas-Projekt (Anlage) und die G7-Beschlüsse zur Decarbonisierung.

     

     

     

    Bildrechte: Wolfgang Dirscherl/ pixelio.de

  • 702238_web_R_by_Ute Mulder_pixelio.de

    Fußgängersituation in der Fischergasse in Ulm

    Dazu ein Antrag von Helga Malischewski

     

    Fußgängersituation Fischergasse
    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
    es ist nicht das erste Mal, sondern es kommen ständig und verstärkt Klagen über die Fußläufigkeit im Altstadtviertel auf uns zu. Mehrfach wurden Anträge aus dem Rat an die Verwaltung gerichtet, dass mit Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühlen und auch generell die Fußgänger vor allem in der Fischergasse erhebliche Einschränkungen hinzunehmen haben.
    Frauen mit hohen Absätzen an ihren Schuhen meiden am besten die Fischergasse.

    Im Hinblick auch auf den demografischen Wandel, auf die vielen Touristen, die unsere Altstadt besuchen beantragen wir eine erneute Überprüfung, dass trotz Denkmalschutz
    eine Fußgängerfurt mit abgesägtem Pflaster eingerichtet werden kann.

     

     

    Bildrechte: Ute Mulder/ pixelio.de

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