• Nahverkehr im Ulmer Norden

     

     

    Antrag zur besseren Vertaktung des Öffentlichen Nahverkehrs im Ulmer Norden 

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

    auch uns freut das gute Abschneiden der SWU Verkehrsabteilung in der bundesweiten Studie des Marktforschungs-Konzerns Kantar, über die kürzlich in der Presse berichtet wurde.

    Die darin dargestellte Zufriedenheit mit Taktfrequenz und Anschlüssen teilen aber leider nicht alle Nutzer. Im Ulmer Norden, insbesondere von Bürger*innen aus Mähringen und Lehr, kommen immer noch häufig Klagen über die schlecht abgestimmten Anschlüsse zwischen der tangential verlaufenden Linie 13 und der Straßenbahn Linie 2 an der Universität Süd. Immer wieder kommt es vor, dass die Straßenbahn nicht auf einen gerade ankommenden Bus oder umgekehrt, der Bus nicht auf die Straßenbahn wartet, was im letztgenannten Fall die Wartezeit von mindestens einer halben Stunde bedeutet. Auch die nur stündliche Taktfrequenz nach 21:00 Uhr an Werktagen und während der Wochenenden bietet wenig Anreiz, vom Auto auf den ÖPNV umzusteigen.

    Wir beantragen daher eine genaue Analyse und Verbesserung der genannten Anschlüsse zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres, wenn die Linie 13 von der RAB an die SWU übergeht.

    Langfristig sollten auch die Taktfrequenzen noch einmal überdacht werden mit dem Ziel, den ÖPNV so attraktiv zu machen, dass die Innenstadt vom Individualverkehr stärker entlastet wird.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Gisela Kochs                                                   Gerhard Bühler

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