• Ortschaftsbesuch in Einsingen am 05.09.2017

    Wie schon seit Jahren besucht die FWG Fraktionsgemeinschaft in der Sommerpause alle acht eingemeindeten Ortschaften.

    Als Vorletzte war am 5. September 2017 18.00 Uhr Einsingen an der Reihe.

    Ein Highlight war die Besichtigung des total neu sanierten Schwimmbades und der Turn- und Festhalle. Wir waren überrascht über die qualitätsvolle und zweckmäßige Ausstattung beider Objekte. Natürlich sind die Kosten von ca. 4,9 Mio € im ersten Moment schon sehr hoch, jedoch kann man vor allem das Schwimmbad fast als Neubau bezeichnen. Täglich findet Schulschwimmen aus allen Teilen der Stadt statt und anschließend ist es für den Verein reserviert und ebenso sind Tage für die Bürgerschaft frei.

    Zufriedenheit herrscht mit der Kindergartensituation, sollte ein Engpass in 2018 eintreten, wäre eine Ausweichmöglichkeit in die Schule gegeben.

    102 Schüler sind an der Grundschule, 81 davon in der Ganztagsbetreuung.

    Der Starkregen im Mai 2016 wurde vom Wetterdienst als Katastrophenfall bezeichnet. Einsingen wünscht s~ eine separate Beurteilung in dem zu erstellenden Gutachten in 2018.

    Wie auch in anderen Ortschaften ist man mit den Sanierungskonzepten und Zeitabläufen für Friedhof und Feuerwehrgerätehaus einverstanden, jedoch sollen die Vereinbarungen eingehalten werden.

    Die Siedlungsentwicklung für das Wohngebiet „Hagäcker“ ist endlich nach 7 Jahren abgeschlossen. Die Vergabe wurde auch mit den Stimmen der FWG wie vorgeschlagen verabschiedet. Erstaunlich war dabei, dass von 19 nichtansässigen Bewerbern wieder fünf abgesagt haben. Der Geschosswohnungsbau „Bei den Morgen“ mit 23 Wohneinheiten ist abgeschlossen und fügt sich sehr gut in die bestehende Bebauung ein.

    Bedauern herrscht nach wie vor, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft UWS nicht bereit ist, in einen weiteren Geschosswohnungsbau einzusteigen. Es wird dringend gewünscht, dass auch bei einer sinnvollen Durchmischung bezahlbarer Wohnraum angeboten wird.

    Derzeit sind fünf Gebäude mit ca. 46 Flüchtlingen belegt. 2 in städtischen und 3 in privaten. Der Helferkreis ist sehr aktiv, die Menschen werden problemlos in die Vereine, wie Musikverein und Sportverein integriert.

    Nach wie vor ist der dringende Wunsch nach einem Kunstrasenplatz in Einsingen vorhanden. Die Liegenschaften sollen geklärt werden,  leider geht nichts voran. Es wäre dies ein Platz für die Hochsträßgemeinden.

    Es wird, wie in der Vergangenheit, ein gutes verständnisvolles Miteinander zwischen der Ortschaft und der Fraktion gewünscht. Die Bauplatzvergabe unter der Mitwirkung der Ortsverwaltung und Ortschaftsräten wird zugesagt.

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