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    Problembiber in Ulm ?

     

     

    Herrn Oberbürgermeister
    Ivo Gönner
    Rathaus

    89073 Ulm

    Problembiber auch in Ulm
    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

    wie aus der Presse zu erfahren ist, haben auch viele andere Landkreise und Städte große Probleme mit Bibern.Weil sich die Tiere immer mehr ausbreiten, überarbeitet die Landesregierung ihr bisheriges Bibermanagement, außerdem erstellt die Uni Freiburg dazu eine Studie, die im Frühjahr 2016 vorliegen soll.

    In Dischingen (Landkreis Heidenheim) erlaubte das Regierungspräsidium im April 2015 den Abriss eines Futterdammes, der nahe Felder unter Wasser setzte, man könne auch mal Tiere umsiedeln. Bei uns war bisher die Meinung, dass die Biber unantastbar sind, egal welche Schäden angerichtet werden, auch wenn z.B. Wege unterhöhlt wurden, ein Kinderspielplatz teilweise nicht mehr benutzbar war (Friedrichsau)
    Ebenso ist die Landwirtschaft an verschiedenen Stellen stark betroffen.

    Aus diesen Gründen stelle ich den Antrag

    dass das zuständige Referat im Landwirtschaftsministerium,
    Leiter Herr Wolfgang Kaiser, über die bisherigen und bestehenden
    Problembereiche und Schäden in Ulm, ebenso die bisherigen
    Aufwendungen der Stadt Ulm für Sicherungen, informiert wird und diese in die Überlegungen in das neue Bibermanagement einfließen.

    Zu der Thematik noch eine Anmerkung: Seit 2008 hat Bayern einen Fonds, der Betroffenen Biberschäden ersetzt und dafür 450 000 € jährlich zur Verfügung stellt. Baden-Württemberg lehnt das ab.
    Mit freundlichen Grüßen

    Helga Malischewski
    Mitglied der Biberkommission

    UL_WWG_Malischewski

     

     

     

    Bildrechte: M.Großmann/ pixelio.de

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